2011


Der KCF02 gewinnt völlig verdient…

…beim KCF-Open unzählige Sympathiepunkte und die Herzen der Fans. Sportlich gesehen kämpft sich der einzig wahre Kegelclub aus Frintrop auf den zweiten Platz. Erst eine unglückliche Finalniederlage konnte die süßen Boys in den schwarzen Trikots mit den knallgrünen Schriftzügen stoppen. Zuvor überzeugte der KCF mit ansehnlichem Powerfußball und unterhielt das Publikum in der gut gefüllten SCHULTENBRÄUarena wie gewohnt – sowohl fußballerisch als auch poetisch-medial – auf hohem Niveau. Doch nun zu den Details:

Gänzlich ohne personelle Überraschungen bestritt der KCF02 sein erstes Pflichtspiel gegen das Team Kipsta. Im Vorjahr konnte der Kegelclub dieses Duell mit 1:0 für sich entscheiden. Und so scheute man sich keine Kosten und Mühen, sondern kopierte edelmütig wie man als Frintroper Kegler ist, das Resultat von 2010. Arne Viebahn – vor Wochen vom Sportmagazin kicker als personifizierter Hurrikan bezeichnet – schoss das Tor des Spiels und bescherte so dem Kegelclub die ersten drei Punkte und zugleich die Tabellenführung in der Gruppe B. Diese gab der KCF von nun an auch nicht mehr her. Im Gegenteil: Er verwaltete seine unangefochtene Spitzenposition souverän. Und dass der Kegelclub ein würdiger Spitzenreiter war, bewies er im nächsten Gruppenspiel gegen den Vorjahressieger Nie-Gewinn-Kickers. Die scheinbar periodisch bedingt geschwächte Damenmannschaft zeigte in keiner Situation den Spielfluss des Vorjahres. Der KCF – angeführt von Kapitän Westkamp [völlig unklar war, wer beim Gegner die Binde trug Anm. d. Red.] – vollstreckte in der 4.Spielminute eiskalt zum 1:0, welches durch eine Wiese-ähnliche Glanzparade von Keeper Willemsen über die Zeit gerettet wurde. Sechs Punkte aus zwei Spielen. Der KCF war wie immer on top und bewies seine Kompetenz in allen Lebenslagen, begleitet von einer nie dagewesen pyrotechnischen Choreografie in der SCHULTENBRÄUarena. Das Adrenalin schoss durch die gestählten Bodys der Kegelbrüder. Mit Pilsener und Waldgeist gedopt, bestritt man das dritte Gruppenspiel gegen die Schneeballer. Ohne den abkömmlichen Hugo Peters, der zuvor das Spiel des KCF auf der linken Außenbahn dynamisierte, trat der Club der lebenden Legenden gegen ein völlig indisponiertes Thekenteam einer Frintroper Bierlokalität an und gewann – wie soll‘s auch anders sein – hochverdient und überlegen mit 1:0. Die drei Punkte bescherten nicht nur den Einzug ins Halbfinale, sondern sicherten zugleich den Gruppensieg in Gruppe B. Von nun an war allen klar: Der KCF ist der große Favorit auf den Turniersieg. Wenn heute jemand auf dem Pilsbalkon feiert, dann ist es der KCF02; pilstrunken, hemmungslos, übertrieben. Doch bis es soweit war, mussten die Poeten aus dem Essener Westen noch ein letztes Gruppenspiel und ein erfolgreiches Halbfinalspiel bestreiten. Beides gelang; wenn auch in unterschiedlichem Maße. Im letzten Gruppenspiel lief der KCF mit einer B-Elf auf, um seine Stars zu schonen. Junge Talente wie Marlies Neuhaus und Hans-Werner Lübbering erkämpften gegen starke Cowboynutten ein gerechtes 2:2. Im Halbfinale standen schließlich wieder die schwarz-grünen Profis auf dem heiligen Rasen der SCHULTENBRÄUarena. Die Mannschaft um Willemsen, Lascheit, Westkamp, Neuhaus und Viebahn gewann souverän mit 1:0 gegen Schlacke 91 und sicherte sich so zum ersten Mal den Einzug ins Finale eines KCF-Opens. Purer Siegeswille war nun aus den Gesichtern der Stars abzulesen. Die Fans flippten aus. Die Meisterjäger meldeten Insolvenz an, der heilige Pilsener sendete per Telefax frohe Grüße, Kinder weinten und Eltern suchten verzweifelt ihre unschuldigen Töchter: Der KCF02 – welcher der einzig Wahre ist – war noch zehn Minuten vom größten Triumph seiner Vereinsgeschichte entfernt. An dieser Stelle endet dieser Bericht mit dem Verweis auf die KCF-Homepage, die unter www.kcf02.de erreichbar ist.


2010


Der KCF 02 (welcher der einzig wahre ist) hat mal wieder bewiesen, dass zu den allseits bekannten im Club vertretenen Tugenden wie: Trinkfestigkeit, poetisches Geschick und die Tendenz zu überdurchschnittlich großen Geschlechtsteilen, ebenfalls auch organisatorisches Talent gehört. Die Zusammenarbeit zwischen TBF 03 und dem KCF 02 kann als durchaus erfolgreich angesehen werden. Ausschließlich positive Eindrücke und beglückwünschende Rückmeldungen von allen Beteiligten waren das Ergebnis der Frintroper Herbstmeisterschaft, die erstmals auf der Platzanlage des Turnerbund Frintrop ausgetragen wurde.
Zum sportlichen Ereignis selbst:
Im Endeffekt können wir hier voll Freude den „Nie- Gewinn- Kickers“ zum Gesamtsieg gratulieren und dazu, dass sie ihrem Namen nicht alle Ehre gemacht haben. In einem beispiellosen 7-Meter Krimi behielt die überwiegend aus Damen bestehende Erfolgsmannschaft (Der nicht gerade unwichtigste Teil des Teams bestand allerdings aus mit Gliedern bestückten Menschen) die Nerven und lies dem zweitplatzierten KC Rappelpudel keine Chance. Darüber hinaus darf sich Präsidentenschwester „Hille“ W. Über den Titel der Torschützenkönigin freuen. Herzlichen Glückwunsch. Wir trinken Pils.
Im Spiel um Platz 3 setzten sich die Bergischen Löwen souverän gegen die Cowboynutten durch, welche sich nur aufgrund von einzelnen glücklichen Aktionen für das Halbfinale qualifizieren konnten. Der KCF 02 (welcher der einzig wahre ist), der von vielen Beteiligten aufgrund seiner breiten Erfahrung in jeglichen Bereichen als der haushohe Favorit gehandelt wurde, kam nicht über das Viertelfinale hinaus. Doch sehr schnell entpuppte sich die augenscheinlich herbe Niederlage als eine durchdachte Strategie auf dem Weg, diese Veranstaltung zu einer seelischen Wohltat für Alle werden zu lassen. Als Ausrichter dieses Turniers sollte der Sieg einem anderen Team vergönnt sein. Ebenso hätte man sich in einem Halbfinalspiel ein weiteres Einlauf-Spektakel ausdenken müssen. Hier waren alle Ressourcen jedoch nahezu erschöpft.
Abschließend soll noch ein Dank an alle Helferinnen und Helfer ausgesprochen werden, die diese Veranstaltung ermöglicht haben.
Ein ganz besonderer Dank gebührt Willi W. und Marlies N., die vier wunderbare Pokale gestiftet haben und jederzeit als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung standen. Wir bedanken uns für die stets angenehme Zusammenarbeit.
Ein ebenso besonderer Dank an den Schiedsrichter Harald M., dem es gelungen ist, mit nur einem Platzverweis auszukommen.
Eine weitere Auflage dieses Turniers im Jahr 2011 ist bereits geplant. Dann wird die Schonfrist allerdings vorbei sein und der KCF 02 (welcher der einzige wahre ist), wird mit voller Inbrunst nach dem Pokal greifen, welcher sich dann im Kaldenhof zuhause fühlen wird und jedes Jahr nur für einen Tag diesen Ort verlassen wird.